Chronik „Gemischter Chor“

Chronik 30 Jahre „Gemischter Chor“ Eichenzell!

Anfang der 80er Jahre wurde immer wieder im Gesangverein von vorausschauenden Mitgliedern die Frage aufgeworfen, ob es noch zeitgemäß sei, das Singen im Verein nur auf männliche Mitglieder zu beschränken, zumal Eichenzell von seiner Einwohnerzahl sicherlich ein großes Potenzial an Sängerinnen aufzuweisen hätte. 1983 wurde dann endlich mit besonderem Einsatz des damaligen 2. Vorsitzenden Paul Heil (†) der „Gemischte Chor“ gegründet.

Schon in den ersten Proben konnte Dirigent Heinz Bönisch mit einer großen Zahl an Sängerinnen und Sängern, seine sehr erfolgreiche Arbeit beginnen. Problematisch war in den Anfangsjahren, dass viele Männer, die auch im Männerchor sangen, die Doppelbelastung nicht mehr auf sich nehmen wollten und nur noch im Männerchor aktiv blieben. Jedoch schlossen sich im Laufe der Jahre neue Sänger dem Gemischten Chor an, so dass der Chor schon bald in allen Stimmlagen ausgewogen besetzt war.

Heinz Bönisch leistete 5 Jahre hervorragende Aufbauarbeit, dann übernahm die damals 21 jährige Brigitte Ruppert die Verantwortung und formte den Chor mit Hingabe und Feingefühl, welches sich bei hervorragenden Auftritten bei Wertungssingen und Konzerten Niederschlug. Stefan Auth (Welkers), Lothar Eichenberg (Weyhers) und immer wieder Heinz Böhnisch sprangen ein, wenn zum Beispiel Babypausen unserer Dirigentin überbrückt werden mussten.

Nach 12 verdienstvollen Jahren der überaus beliebten Dirigenten Brigitte Ruppert-Dechant übergab diese Anfang 2000 den Dirigentenstab an den hochbegabten und sehr motivierten jungen Mann, Thorsten Pirkl, dem die Arbeit in seinem neuen Chor sichtlich Freude machte. Bis 2011 leitete er den Chor mit kurzer Unterbrechung, in der Corina Mohr den Chor kurzzeitig übernommen hatte (2009). Was besonders in Erinnerung bleibt, ist sein unglaubliches Wissen über Komponisten und deren Werke, das er uns sehr nahe brachte. Auch mit seinem Wissen über Orgelbauer und verschiedene Orgelarten und deren Bauweise beeindruckten den Chor sehr. Auch seine Verbundenheit zum Verein, die er durch seine Mitgliedschaft bis Heute ausdrückt, haben ihm viele Sympathien eingebracht.

Seit Anfang 2011 konnte mit Natallia Klug eine, mit einer sehr guten Ausbildung ausgestattete Dirigentin, für den Chor gewonnen werden. Schon jetzt kann man mit Sicherheit sagen, dass es ein Glücksgriff war, denn auch sie versteht es, den Chor auf hohem Niveau zu halten, wobei sie die Stimmbildung sehr wichtig nimmt. Der neueste Schlager den der Chor von ihr gelernt hat, ist „Mit 66 Jahren“, von Udo Jürgens, der auch ein wenig den Altersdurchschnitt des Chores wiedergibt.

Das Liedgut des Chores ist sehr breit gefächert: Klassische Chorliteratur weltlicher und geistiger Art, Gospels und Spirituals, sowie internationales Liedgut, fremdsprachlich gesungen zeigen die Vielfältigkeit und Leistungsbereitschaft des Chores.

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